
Aus der Lektüre der letzten Monate gilt es heute einen wirklich lesenswerten Roman eines französischen Autors anzuzeigen, der leider bisher noch nicht in Übersetzung vorliegt. „Fin de Pistes“, das fünfte Werk von Emmanuel Pierrat, Anwalt und Dozent für Urheberrecht wurde im vergangenen Jahr bei Léo Scheer in einer schön aufgemachten Ausgabe herausgebracht: Wieder einmal ein Anlaß, den deutschen Taschenbuchverlagen ein glücklicheres Händchen bei Illustration und Layout ihrer Bändchen zu wünschen (Ausnahmen bestätigen die Regel, etwa Marina Lewyckas „Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch„, deren international abgestimmte Aufmachung aber wohl nicht der deutsche Verlag ersonnen hat). Ausweislich der Bibliographie des Autors, die sich in aller Ausführlichkeit am Ende des Buches findet, machte dieser bisher eher durch juristische Texte und Essays von sich reden – wobei „Essai“ im deutschen wohl in manchem Fall eher als Sachbuch zu übersetzen wäre. Den Rest des Beitrags lesen »

