Let me see if Adolf can / Be a little gentleman

7 01 2008

Adaptionen auf den altbekannten „Struwwelpeter“ von Heinrich Hoffman hat es ja schon viele gegeben, von der weiblichen Fassung der „Struwell-Liese„, über die antiwilheminische bis zur anti-autoritären Variante. Aber vor kurzem kam mir die Neuausgabe einer Fassung unter, die mich wirklich neugierig gemacht hat. Robert (1871-1964) und Philip Spence (1873-1945) zeichneten 1941 für den „Daily Sketch“ zugunsten dessen „War Relief Fund“, der die britischen Truppen und Opfer des Bombenkriegs unterstützen sollte, einen „Struwwelhitler. A Nazi Story Book by Doktor Schrecklichkeit„, das schnell in mehreren Auflagen gedruckt wurde. Darin sind die Geschichten des Originals auf beeindruckende Weise verarbeitet.
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Drei Geschichten – nicht kurz und nicht auf ukrainisch

6 01 2008

Meistens verweigere ich mich ja Romanen, die auf den Bestseller-Listen von Spiegel und Focus oben auf stehen, die von allen gekauft oder gelesen oder verschenkt werden. Nun, nachdem ich das Buch selbst bereits dreimal – sowohl auf deutsch wie auf englisch – verschenkt und nachdem die Buchhändlerin meines Vertrauens mir persönlich davon abgeraten hatte, habe ich mir also doch das „Bravourstück“ (Denis Scheck im Tagesspiegel) von Marina Lewycka vorgenommen, die „Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch“. Es gehört ein ziemlicher Mut dazu, ein Erstlingswerk mit einem derart sperrigen Titel zu publizieren, der so gar nichts über den Inhalt des Buches und das Genre verrät.


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